Uniper Market Insights | Auswirkungen von Hitze- und Dunkelflaute auf das Energiesystem & mehr
Shownotes
Welche Auswirkungen haben extreme Wetterbedingungen und die Abwesenheit erneuerbarer Energien auf die Stromerzeugung und die Energiesysteme? Gregor Pett und Florian Oberländer begrüßen den Uniper-Meteorologen, Christian Brose, um über die aktuelle Studie von Uniper zum Thema „Dunkelflaute“ und die Folgen der „Hitzeflaute“ im Sommer zu sprechen. Eine englische Version ist auf unserem englischen Kanal „Uniper (english)“ verfügbar.
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00:00:00: Man unterschätzt das, also es tritt häufiger auf als man denkt.
00:00:04: Es
00:00:04: reicht aber bei Weitem nicht aus um das abzudecken.
00:00:08: Ja, das ist dieses Jahr schwierig!
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu Youdenpass Market Insights.
00:00:18: Mein Name ist Florian Oberländer und heute sind zwei Herren an meiner Seite natürlich wie immer unser Experte der Herr Pett.
00:00:25: Hallo Gregor.
00:00:26: Hallo Florian.
00:00:27: Und aus unserem Meteorologen-Team Christian Brose.
00:00:31: Willkommen Christian.
00:00:32: Vielen Dank dass ich hier sein kann.
00:00:33: Wir sprechen gleich über die UNIPA-Studie bezüglich der Dunkelflauten.
00:00:38: Bevor wir das aber tun, Gregor, haben vor zwei Wochen ein kurzes Update zum Nahen Osten gemacht.
00:00:43: Da wollen wir ganz kurz zwar eingehen um die Leute auch da abzuholen.
00:00:46: Wie sind die aktuellen Entwicklungen vor Ort?
00:00:49: Ja also die aktuelle Entwicklungen sind ja so dass es Vereinbarungen gibt eine Friedensabkommen auszuhandeln.
00:00:55: Die Frist läuft aktuell und das hat ja auch dazu geführt, dass politisch und an den Märkten eine gewisse Entspannung eingesetzt hat und die Preise von den Höchstständen wieder zurückgegangen sind.
00:01:06: Was man aber festhalten muss, ist dass die Ruhe brüchig ist und eben an verschiedenen Stellen eben auch unterbrochen wird.
00:01:14: Es ist auch klar das bei verschiedenen wichtigen Punkten noch Bissens besteht zwischen den Parteien.
00:01:20: von daher bleibt also abzuwarten inwieweit da eine stabile friedliche Ordnung hergestellt werden kann oder inwie weit wir es hier mit einem sehr brüchligen Konstrukt zu tun haben.
00:01:30: Wird man sehen?
00:01:30: Wir können hoffen, aber ist halt nicht ausgemacht.
00:01:33: Man sieht auf jeden Fall auch, dass nicht alle Risikopremien ausgepreist sind zum jetzigen Zeitpunkt.
00:01:38: Sondern immer noch so ein bisschen wovor drin ist.
00:01:40: Was man immer wieder so zwischendurch hört.
00:01:43: und da wollte ich dich fragen was du davon hältst bzw.
00:01:46: was die Auswirkungen sein können.
00:01:47: Es ist immer wieder von Maut die Rede vom iranischen Seiten.
00:01:51: Was würde das bedeuten?
00:01:53: Ja der Iran hat klar gemacht, dass sie das möchten und das wäre natürlich eine Einkommensquelle.
00:01:59: Das würde natürlich die Frachtraten verteuern, weil das eingepreist werden muss.
00:02:03: Dann bleibt abzuwarten wie hoch das wäre, ob es dann so hoch ist dass es einen substanziellen Einfluss auf die Verbraucherpreise hat.
00:02:11: Das bleibt eben abzu warten.
00:02:13: aber was natürlich genauso schwerwiegt ist möglichen Konfliktherz dann für die Zukunft auch haben, dass Streit über diese Gebühren auftreten können.
00:02:24: Dass dann die Frage ist wer wie behandelt wird?
00:02:27: Das ist also ein weiterer Punkt der für Konflikte anders geben kann.
00:02:32: Wir werden es beobachten und schauen ob das einen Baustein der Verhandlung sein wird.
00:02:36: Also wir werden es auf jeden Fall in der nächsten Episode nach dem Sommer noch mal besprechen.
00:02:41: Und das bringt uns zum Hauptthema heute.
00:02:43: Das Thema Dunkelflaute Und dazu bist du heute Gast bei uns, vielleicht für die Leute da draußen, die dich noch nicht kennen.
00:02:51: Könntest du dich vielleicht kurz vorstellen?
00:02:53: Kann ich gerne machen!
00:02:53: Vielen Dank!
00:02:54: Ich bin seit... ...zwei-tausend und acht im Unternehmen.
00:02:58: Vorher nochmal vier Jahre beim privaten Wetterdienst hier in Deutschland, bei Medium Media.
00:03:01: Hab da mein Handwerk gelernt.
00:03:03: Wir sind dann rübergekommen als einer der ersten Metrologen für Kontinentaleuropa.
00:03:07: Wir hatten damals schon Kolleginnen und Kollegen in Schweden, dann im Düsseldorf zusammen gekommen und mittlerweile Teamleitung Meteorologie & Hydrologie beschäftigt mich hauptsächlich mit Skandinavien, mit deutscher Wasserkraft also das ist so ein bisschen mein Topic und eben auch mit Klimawandel und da kommen solche Sachen daneben auch mit auf.
00:03:26: Sehr spannende Themen auf jeden Fall.
00:03:29: Zirka zwei Monaten, deinem Kollegen Jess Tope hier im Studio.
00:03:32: Ja auch ein bisschen was über das Wetter erzählt
00:03:34: hat war aus der sehr
00:03:34: spannend.
00:03:35: Du bist heute zum bestimmten Thema da weil Juniper hat eine Studie erstellt.
00:03:39: Da geht es um die sogenannten Dunkelflauten und zwar geht's im Endeffekt darum dass natürlich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie
00:03:47: ich glaube letztes
00:03:48: Jahr waren es circa An Solar und Wind am Strommix natürlich die Fluktuation auch so ein bisschen zugenommen hat.
00:03:57: Juniper wollte das mal genauer wissen, hat es eine Dunkelflautenstudie erstellt?
00:04:01: Was genau ist denn überhaupt ne Dunkelfloute?
00:04:04: Dunkelslaute ist nicht ganz klar umrissen aber es ist auf jeden Fall eine Periode wo aus den erneuerbaren Energieträgern Wind und Solar weniger erzeugt wird als einem zusätzender Schwellenwert der installierten Kapazitäten.
00:04:18: also Über den Schwellenwert kann man unterschiedlicher Meinung sein.
00:04:21: Wir haben uns in der Studie für einen entschieden, den auch der Deutsche Wetterdienst benutzt hat.
00:04:25: und dann kann man sagen so... In denen und den Stunden war es halt dunkel.
00:04:29: Keine Salarenergie!
00:04:31: Und Wind war auch nicht da.
00:04:32: Dann hat man seine Definition.
00:04:34: Ja das ist also für Deutschland gemacht worden?
00:04:36: Ist richtig verstärkt?
00:04:37: Genau.
00:04:38: Gregor,
00:04:38: ist das denn irgendwas was auch für europäische Ausland andere Länder relevant ist?
00:04:44: Ja
00:04:44: natürlich, das ist potenziell für alle Länder relevant.
00:04:48: Aber es ist natürlich ganz entscheidend für das Energiesystem wie hoch der Anteil an Erzeugungen ist und zwar insbesondere wieder der Anteil an Winterzeugung und an Solarfotovoltaik weil die bekanntermaßen ja nicht gesteuert werden sondern direkt abhängen vom Wetter.
00:05:05: und je höher dieser Anteil ist desto größer natürlich die Einflüsse auf das System.
00:05:11: Im Prinzip hängen Wind und Sonneneinstrahlung nicht so direkt zusammen, aber was eben die Studie zeigt ist signifikant.
00:05:19: viele Gelegenheiten gibt, wo es leider doch zeitgleich passiert.
00:05:23: Und diese sind dann für solche Systeme sehr kritisch und die Länder in denen eine ähnliche Situation ist wie in Deutschland sind da besonders betroffen.
00:05:30: Was
00:05:31: hat die Studierin jetzt ergeben Kassel?
00:05:34: Sie hat ergeben, dass Dunkelflauten sehr regelmäßig auftreten.
00:05:38: Natürlich mit unterschiedlicher Länge.
00:05:40: Wir haben uns fokussiert auf das Winterhalbjahr, weil sie da eben markttechnisch auch relevant werden.
00:05:46: Man unterschätzt das also es tritt häufiger auf als man denkt und man sollte sich einfach damit befassen und ganz wertneutral sagen ja das ist ein Thema mit dem wir beschäftigen müssen.
00:05:55: in einem Energiesystem, was eben du gerade schon gesagt hast Gregor schwankt mit der Erzeugung aus den Trägern die du nicht steuern kannst und auf die du keinen Einfluss hast.
00:06:04: Und die sich sicherlich auch in Zukunft weiter verändern dürften.
00:06:08: Ich habe mir das mal genauer angeguckt.
00:06:10: und natürlich eben wir von gewissen Durchschnittswerten.
00:06:13: aber basierend auf den Rahmenbedingungen auf den wir die Studie erstellt haben, hatten wir in den letzten zehn Jahren einen Tausend vierhundertfünfunddreißig Dunkelflauten.
00:06:22: Die länger als zehn Stunden angedauert haben.
00:06:25: Genau!
00:06:26: Ist so jetzt nicht ausseilkräftig?
00:06:29: Weil es muss ein Markleinfluss haben.
00:06:32: Wir zeichnen jetzt Anfang Juli auf.
00:06:33: Wir hatten in den Netzenlächten immer Dunkel.
00:06:35: flautes hat halt keiner gemerkt.
00:06:37: Es ist eine Phänomen was regelmäßig auftritt und was man beachten muss wenn man sein Energiesystem plant.
00:06:44: Einfach das worum es geht, denke ich.
00:06:46: Und drauf aufmerksam machen
00:06:48: ganz
00:06:48: Fakten basiert und neutral.
00:06:51: Kannst du uns ein bisschen Gefühl geben wie lange dauern denn so dunkel flautend im Durchschnitt?
00:06:56: Oder was sind die längsten, die du so
00:06:59: beobachtet hast?
00:06:59: Genau also im Durchsnitt kann man sagen je nach Ansatzsehmannwelt ungefähr vierzehn bis siebzehn Stunden.
00:07:04: Das ist so die durchschnittliche Dauer.
00:07:06: Die Längste war ganz knapp daran an sieben Tagen Hundertenundsechzig Stunden und dann wird's natürlich schon eng.
00:07:12: Wenn man so was dann überbrückt muss, dann kommt es immer drauf an.
00:07:14: Was passiert im benachbarten Ausland?
00:07:16: Können wir importieren oder nicht?
00:07:17: ist Frankreich, Dänemark, Polen auch betroffen?
00:07:20: oder Wetter der Wind?
00:07:22: Das sind natürlich Dinge die bei einer mitrologischen Betrachtung sowie wie wir sie gemacht haben, nicht ins Gewicht fallen, die natürlich aber für den Markt relevant sind.
00:07:30: Das ist ja keine Frage.
00:07:31: Ja inwiefern spielt das denn eine Rolle für Infrastruktur und das Energiesystem?
00:07:36: Ja das spielt eine sehr große Rolle, denn etwas was hinzukommt Nicht nur überregionale Phänomien sind, sondern auch regionale Systeme.
00:07:44: und das heißt auch wenn der Verbraucher nicht merkt dass irgendwas unterbrochen wird.
00:07:49: Wenn also alles glatt läuft heisst es trotzdem dass das System stark belastet sein kann in Teilbereichen weil einfach die Erzeugung und die Nachfrage auseinander liegen, auch regional.
00:07:59: Und das Netz nicht in jeder beliebigen Situation, in jede beliebige Stunde, Minute oder Sekunde in der Lage ist diesen Ausgleich dann herzustellen.
00:08:07: Das merken gerade die Betreiber der Netze sehr stark, dass diese Situation auftreten.
00:08:14: Es kann eben auch dazu führen, wenn da eine Ausfälle auftritt.
00:08:17: Wir haben Fälle jetzt ja gesehen gerade... während der ITZ-Periode, dann kann das eben zu Kaskadeneffekten führen im Netz.
00:08:23: Die auch eben das Ausland betreffen können oder wenn es im Ausland passiert eben auch uns betreifen kann.
00:08:29: und dann haben wir Länder die mittelweniger abhängig sind von einer neuer Bahn wie zum Beispiel Frankreich, die einen sehr hohen Kernenergieanteil haben.
00:08:37: bei der Kernenergien habe ich aber wieder andere witterungsbedingte Risikofaktoren, die da die Verfügbarkeit einschränken können.
00:08:44: Wir werden gleich noch überall... die sogenannte Hitze-Flaute reden, auch in
00:08:47: der Wesentlichen.
00:08:49: Aber was passiert denn ganz konkret in so einer Dunkelflaute, wenn kein Wind da ist?
00:08:54: Keine Sonne für so etwas... Was passiert denn?
00:08:57: Ich muss, wenn ich die Nachfrage decken will und das ist ja das Ziel hier.
00:09:02: Also in Deutschland oder ganz Europa ist nicht unser Ziel, dass wir in solchen Situationen wie Verbraucher dann einfach abschalten und sagen können sie halt sehen, wie sie klarkommen ohne Strom.
00:09:11: Das ist ja nicht, wie wir hier arbeiten und auch politisch natürlich nicht gewollt weil man hat... Einflüsse auf das Leben der Menschen, ja auf die Gesundheit von Menschen wenn das passiert und natürlich auch Einflüssen auf die Wirtschaft.
00:09:24: Die entstehen Produktionsanlagen still und das hat wie gesagt Einfluss auf Gesundheit Wohlstand etc.
00:09:31: in Deutschland und in Europa.
00:09:33: Das heißt ich muss Vorsorge treffen für solche Fälle und eine Möglichkeit der Vorsorge ist eben ausreichend steuerbare Kapazitäten vorzuhalten damit sie dann einspringen können um auszubalancieren.
00:09:46: Das können Batterien sein, aber aus dem was Christian eben gesagt hat geht eben hervor dass die Dauern so lang sind das wir das mit Batterien nur ungenügend abdecken können und auch die Anzahl der installierten Batterien reicht natürlich bei Weitem noch nicht aus.
00:10:02: und Last but not least ist es sehr teuer das vorzuhalten und da nichts zu benutzen sodass wir am Ende auf andere Technologien zurückgreifen wie zum Beispiel Gaskraftwerke, Kohlekraftwerke die wir aber abschalten, Kernkraftwerke haben wir in Deutschland schon abgeschaltet und was dann eben bleibt sind Gaskraftwerken.
00:10:21: Denn die Wasserkraft, die man natürlich auch prinzipiell einsetzen kann weil ich da steuern kann wie viel Drohme ich produziere aus einem Wasserreservoir beispielsweise erreicht er bei weitem nicht aus um das Abzudeckenen.
00:10:35: also bleiben Gaskraft Werke was die Bundesregierung hier auch reflektiert in der aktuellen Gesetzesvorlage die jetzt umgesetzt wird.
00:10:44: Ja, genau.
00:10:45: Und da erwarten wir auch hoffentlich in kürze Neuigkeiten.
00:10:49: Das wäre
00:10:50: richtig!
00:10:51: Das covered ist soweit als die Studie anbelangt aber wir haben noch eine Frage diesbezüglich von unserer Trainee der Lisa und da hören wir mal kurz rein was Lisa wissen möchte.
00:11:02: Hi ich bin Lisa Weising und Trainee
00:11:04: im Sustainability
00:11:05: Strategy Team um.
00:11:07: meine Frage ist
00:11:08: wie genau
00:11:09: können dunkel flauten vorhergesagt werden?
00:11:12: Mein Team und ich, wir gucken uns jeden Morgen Wettervorhersagen für die nächsten fünfzehn Tage an.
00:11:16: Wir gucken uns alles an, was es gibt auf dem Markt und an Wettermodellen.
00:11:20: Wir haben unsere eigenen Algorithmus programmiert um Ähnlichkeitsmodelle zu betreiben sowie eine Decluster-Analysen und schauen dann wann kommt ne Wetterlage die das erlaubt?
00:11:30: Das sind halt in allen Fällen blockierte Wetterlagen.
00:11:34: wir brauchen irgendwo ein Hochdruckgebiet was uns die Tiefdruck Gebiete wegblocket.
00:11:38: dann fehlt der Wind Und wenn dann der Rest passt, dann wird es auch noch dunkel.
00:11:42: Dann habe ich eine Dunkelflaute.
00:11:43: Das erkennt man je nach Wetterlage zwischen sieben und zehn Tagen im Voraus.
00:11:48: Fünf Tage voraus sollte man das sicher sagen können.
00:11:51: Und dann können wir die entsprechenden Maßnahmen einleiten, indem wir die Kolleginnen und Kollegen informieren.
00:11:57: Bereitet euch bitte darauf vor!
00:11:59: Die immer sehr dankbar sind, denn diese Informationen
00:12:01: bekommen... Ja, das sind Sie.
00:12:02: Absolut.
00:12:03: Sehr
00:12:03: schön.
00:12:04: Nein, dass ist ne gute Zusammenarbeit da immerhin.
00:12:06: Auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema.
00:12:10: Wir bleiben weiterhin auch beim Wetter und hören uns kurz die Frage von unserem dualen Student Michael an.
00:12:16: Michael möchte folgendes wissen.
00:12:18: Hi, ich bin Michael und meine Frage ist welche Auswirkungen haben extreme Wettelagen auf
00:12:23: DNA-Hiemerkte im Sommer?
00:12:25: Was wir im Sommer sehen ist zusätzlicher Strombedarf weil immer mehr Privathaushalte auch und natürlich auch Büros Klimaanlagen installieren.
00:12:33: das war als ich angefangen habe noch nicht so.
00:12:35: Mittlerweile ist das so.
00:12:37: Und was dann an Nachfrage zusätzlich dazukommt, muss irgendwo gedeckt werden.
00:12:41: und Gregor, du hattest das gerade schon gesagt zum Beispiel Wasserkraft ist ein exzellentes Beispiel.
00:12:46: Wenn ich einen Hochdruckgebiet im Sommer habe komme vielleicht sogar noch schlimmstenfalls aus einem trockenen oder Schneearm Winter.
00:12:52: Dann hab' ich einfach nicht so viel Wasser aus dem ich produzieren kann.
00:12:55: Das heißt da fällt schon mal eine Quelle weg.
00:12:57: Dann hattest du angesprochen die Kernkraftwerke in Frankreich, wo wir ja auch jetzt gerade aktuell an der letzten Hitzewelle, die gerade zu Ende gegangen ist Ende Juni Anfang Juli.
00:13:07: Massive Probleme hatten mit den Wassertemperaturen und stehen an Flüssen.
00:13:11: Die benutzen das Flusswasser zum Kühlen und wenn das Wasser zu warm ist dann funktioniert es A nicht mehr und B dürfen sie's nicht mehr weil sonst umweltschäden drohen.
00:13:19: Das heißt da gibt's Regulierung und dann müssen die abschalten.
00:13:21: Das heisst ich habe zwei Effekte die gegeneinander arbeiten.
00:13:24: Ich habe einmal mehr Bedarf aber gleichzeitig ein zusammenbrechendes Angebot.
00:13:29: Dann habe ich wenig Wind, da hatten wir schon drüber gesprochen.
00:13:32: Solar ist im Sommer kein Problem.
00:13:33: Im Winter wenn dann das Ganze irgendwie mit tief hängender Stratusbewirkung einhergeht... ...dann hab' ich ein Problem.
00:13:38: Dann hab' Ich sowieso höheren Strombedarf weil alle Leute heizen müssen.
00:13:42: Ist das denn diese Hitze-Flaute die man immer wieder...
00:13:44: Ja das würde das dann wohl sein genau und da habe ich dann halt.
00:13:48: aber zumindest in den Sommer bei Hitze habe ich halt nicht das Problem mit dem Solar.
00:13:51: Das sollte in irgendeiner Form irgendwo im europäischen Umland sollte dass immer funktionieren.
00:13:57: habe ich natürlich lokal Überflutungsrisiken, weil Gewitter durchziehen die so eine Hitzeperiode beenden und auch da kann mir an meinem Kraftwerk ein Schaden entstehen.
00:14:06: An der Infrastruktur.
00:14:07: das kann im schlimmsten Fall vielleicht mal eine Stromleitung unterbrechen, weil ein Ast draufhält oder sonst was.
00:14:12: Das sind natürlich Sachen, die wir bedenken müssen.
00:14:14: Die Hitze an sich setzt der Infrastruktur zu.
00:14:17: Konventionelle Kraftwerke verlieren einen Effizienz, weil der Temperaturunterschied zwischen dem Kessel und außerhalb des Kessels geringer wird.
00:14:24: Da gibt es ganz viele Sachen.
00:14:25: Okay, ich glaube ein Faktor ist auch immer gerade zur Sommerzeit dass die Kraftwerke teilweise auch repariert werden.
00:14:31: Dass es gewisse
00:14:32: Standhaltungsarbeiten gibt und dann einfach nichts zur Verfügung stehen.
00:14:35: Dann sind wir noch dazu.
00:14:36: Und
00:14:36: da hatten wir jetzt kürzlich ja auch diese zum Beispiel, diese Brände in Transformatoren-Stationen, die einfach durch die reine Hitze ausgelöst wurden?
00:14:44: Ja Christian vielen Dank schon mal für diese Einblicke, die man ja auch nicht jeden Tag bekommt.
00:14:49: also sehr gut aber wir können dich natürlich nicht entlassen.
00:14:52: ähnlich war's bei
00:14:53: Jess auch
00:14:54: ohne dass du uns so ein bisschen bei unserem Urlaubsplanung hilfst, für die Kurzentschlossenen.
00:15:01: Die Ferien stehen an!
00:15:03: Was sind denn so die Jungen Gaffinen in denen man reisen kann?
00:15:06: Temperaturtechnik?
00:15:07: Wo sollte man lieber weg bleiben?
00:15:09: Ja das ist dieses Jahr schwierig, denn da wo es trocken ist... Da wo es Trocken ist, ist es heiß und da wo's nicht heiß ist, is' es in der Regel auch so, dass man nicht seinen Sommerurlaub verbringen möchte.
00:15:19: also wir haben tatsächlich sehr Klassisch schönes Wetter.
00:15:22: Mir wäre es persönlich zu heiß, aber in Spanien bei Jahren wären sicherlich ein Kandidat.
00:15:28: Corsica, Salinien gehören dazu.
00:15:30: Temperaturen würden für mich in Schweden perfekt sein, aber da regnet's im Moment eine Menge.
00:15:34: Wir müssen mal gucken wo wir unsere Mama
00:15:36: machen.
00:15:36: Ja genau ich hab paar spontane Tage mir noch übrig behalten und dann gucken wir mal was
00:15:42: gut ist.
00:15:42: Sehr gut!
00:15:43: Dann danke ich euch beiden schonmal für all die Informationen.
00:15:47: wieder heute Und ansiedert draußen.
00:15:49: vielen Dank fürs Zuschauen.
00:15:50: Genießen Sie den Sommer, wir machen auch kurze Sommerpause und sind dann nach den Ferien wieder da.
00:15:56: Bis dahin auf Wiedersehen!
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