Uniper | Market Insights | Naher Osten, LNG, EU-Methanverordnung, Kraftwerksstrategie und mehr

Shownotes

Mai 2026 – Welche Auswirkungen hat der Konflikt im Nahen Osten auf die Energiemärkte? Welche Rolle spielt LNG dabei und wie wichtig ist dies für die Versorgungssicherheit Europas? Außerdem: EU-Methanverordnung, Updates zur Kraftwerksstrategie & dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC und was Sie als Berufseinsteiger in der Energiebranche mitbringen müssen. Alle Antworten und mehr in dieser Ausgabe von Uniper's Market Insights mit Gregor Pett & Florian Oberländer.

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00:00:00: Ja, und wir haben ja schon also Hundert-Siebzig Schiffe gehandelt letztes Jahr.

00:00:04: Das ist so ungefähr die Größenordnung.

00:00:06: Gab's ein Update zu der Kraftwerksstrategie?

00:00:09: Also wir hoffen alle dass das jetzt sehr schnell geht, dass wir dann handlungsfähig sind!

00:00:14: Und das ist natürlich wie dieses Beispiel auch zeigt für die Versorgungssicherheit extrem wichtig.

00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zu Unipass Market Insights.

00:00:25: Mein Name ist Florian Oberländer.

00:00:27: Herzlich willkommen auch heute an unsere Studio-Gäste.

00:00:31: und Welcome Back auch an Sie, Herr Pat.

00:00:34: Gregor!

00:00:35: Schön, dass du wieder dabei bist.

00:00:36: Ja,

00:00:37: freu mich auch.

00:00:38: Letzte Folge habe ich mit Jess Torpy über das Wetter gesprochen.

00:00:42: War auch sehr interessant und heute wollen wir einige neue Themen sprechen, unter anderem auch über LNG und welche Rolle es im Nahen Osten spielt.

00:00:51: Vorab wollen wir aber ganz kurz zwei Updates geben – das war jetzt in den Neuigkeiten.

00:00:57: einmal gab's ein Update zu der Kraft.

00:00:59: Werksstrategie, was gibt es da Neues?

00:01:01: Ja also wir haben jetzt den lang erwarteten Entwurf.

00:01:04: der wird jetzt konsultiert aus dem Wirtschaftsministerium.

00:01:08: Das ist natürlich wichtig weil zur Erinnerung Wir haben ja zu wenig steuerbare Kapazitäten in der Zukunft und deswegen ist diese Auktion und das Gesetz dass das regelt dringend erforderlich.

00:01:19: Und das Gesetz sieht jetzt vor dass wir schon dieses Jahr dann die ersten Aktionen sehen werden im September und im Dezember jeweils so vier und ein halb Gigawatt.

00:01:28: Also das ist schon mal was, also eben wichtiger Punkt.

00:01:31: Das muss jetzt aber erstmal konsultiert werden und dann wird es beschlossen bevor es natürlich final zum Beschluss in den Bundestag geht.

00:01:39: Wir hoffen alle dass das jetzt sehr schnell geht, dass wir dann handlungsfähig sind!

00:01:45: Absolut, ja.

00:01:45: Wir werden natürlich dann hier auch direkt darüber berichten.

00:01:49: Dann gab es Neuigkeiten über die Vereinigten Arabischen Emirate.

00:01:52: Die sind nämlich aus der OPEC ausgetreten.

00:01:54: Zur OPEEC hatten wir in einer der letzten Sendungen schon ein bisschen mehr erzählt.

00:01:59: Warum genau haben sie das gemacht?

00:02:00: Ja, also die vereinigten arabischen Emirate sind ja schon in Nummer im Ölmarkt.

00:02:04: Also sind auch sozusagen Kernmitglied der OPEC gewesen und haben so rund vier Millionen Berge am Tag produziert.

00:02:14: Die OPEc ist natürlich ein Kartell des schon gewisse Regularien festlegt.

00:02:20: Und die einzelnen Mitglieder sind natürlich gebunden an bestimmte Förderquoten, die da festgelegt werden.

00:02:27: So wie man die verlautbar jetzt verstehen konnte, wollen die mehr Freiheit haben in der Vermarktung ihrer Produktion.

00:02:34: Sie haben auch stark investiert in die Produktion und wollen offenbar jetzt die Mengen, die sie verkaufen freier gestalten können was ihnen nur außerhalb einer Gruppe wieder OPEC tun können.

00:02:43: also verstehen wir das?

00:02:45: Ja genau ja wenn man sieht ungefähr vier Millionen Vari pro Tag das sind ungefähr vier Prozent.

00:02:51: kein kleiner Player der da aus der OPEc ausgetreten ist.

00:02:55: Genau, bleiben wir in der Region.

00:02:57: Natürlich, der Konflikt im Nahen Osten bleibt Thema und natürlich sind wir hier ein Format was über Energiemärkte berichtet.

00:03:04: Man muss natürlich auch sagen dass das natürlich eine erster Linie der Tragödie für die Menschen vor Ort ist.

00:03:10: Wir haben da auch Teams vor Ort, die dort leben und arbeiten und wir hoffen natürlich, dass es sich schnell löst.

00:03:17: und wenn man so ein bisschen auf die Berichterstattung auch guckt wird immer wieder von Flüssig-Gast im sogenannten LNG geredet.

00:03:25: Kannst du vielleicht ganz kurz erklären für die Leute, die das nicht so auf dem Schirm haben, worum es da geht?

00:03:31: Ja, also LNG ist erstmal physikalisch im Ausgang des Gleiche wie Erdgas und dann wird es runtergekühlt auf minus hundertzehn-sechzig Grad.

00:03:41: Und da wird das flüssig.

00:03:42: Das nimmt natürlich ein weniger Volumen ein mit dem Ergebnis dass es halt effizient auf Tankschiffen transportiert werden kann und das ist eben die Stärke.

00:03:51: Also durch LNG wurde der Gasmarkt ein globaler Markt geworden weil die Verbindungen zwischen Produzentenländern dem Seetransport stattfinden kann, ganz ähnlich wie beim Ruheöl oder bei Öl das auch der Fall ist.

00:04:07: Für Europa war es jetzt besonders wichtig dass nach Wegfall der russischen Pipeline-Lieferung die ja nicht mehr nach Westeuropa kommen, dass das im Wesentlichen durch LNG dann ersetzt werden konnte.

00:04:20: und das kommt dann viel aus den USA gerade weil USA starkem Aufbau ihrer Produktionskapazität ist für LNG in Europa und ist für die Energiesicherheit und Europa extrem wichtig, LNG importieren zu können.

00:04:35: Und das für andere Länder gilt das schon sehr lange.

00:04:37: Also Japan ist ein Beispiel bei uns der ersten großen LNG-Importländer.

00:04:43: Andere Länder in Asien wie Pakistan aber auch China sind starke LNG Importe.

00:04:49: Ist das jetzt in der jetzigen Situation im Nahen Osten denn so, dass wir in Europa dann weniger bekommen?

00:04:56: Und stehen wir da in Konkurrenz zu anderen.

00:05:00: Ländern?

00:05:00: Ja, zunächst mal ist es so dass wir in Europa wenig direkte Langfristlieferungen aus der Golfregion haben.

00:05:08: Also die davon direkt betroffen sind das ist nur sehr wenig.

00:05:11: Es gibt paar Verträge jetzt aber nicht bei uns auch nicht in Deutschland, sodass wir erst einmal zum Glück nicht direkt betroffend sind.

00:05:19: Da sind viele Länder in Asien eine schwierigeren Situation weil sie direkt im LNG aus der Golfe Region bekommen.

00:05:27: Pakistan ist ein Beispiel, aber auch Länder wie China die doch im Drittel ihres LNGs da herbeziehen.

00:05:35: In Europa sind wir indirekt betroffen und zwar einerseits dadurch dass der Preis für LNG auf dem globalen Weltmarkt natürlich steigt weil sich die Nachfrage erhöht.

00:05:47: Das gilt insbesondere für sogenannte Spotcargos, also das sind Schiffe die nicht vertraglich langfristig gebunden sind sondern die auf dem Markt frei gehandelt werden und die wären jetzt natürlich teuer.

00:06:00: Und wir konkurrieren in Europa natürlich was solche Spotcargo angeht auch mit anderen Ländern, auch insbesondere natürliche Länder in Asien.

00:06:07: Dass die Preise da schon ansteigen dafür und zwar deutlich.

00:06:11: Das ist alles der Situation in der Straß von Hormus geschuldet?

00:06:16: Ja, natürlich.

00:06:17: Also da ist so ungefähr ein Fünffle des LNGs weltweit geht durch die Straße von Hormuz.

00:06:24: das ist schon ein großer Faktor.

00:06:30: Da wird auch immer von diesen LNG Schiffen geredet.

00:06:34: Wie wichtig sind die?

00:06:36: Die sind natürlich das verbindende Element.

00:06:38: Das ist das Equivalent zur Pipeline und bloß eben flexibler.

00:06:44: Das LEG-Schiff kann statt von A nach B, von A zu C fahren wenn der Preis dort höher ist oder wenn Störungen auftreten.

00:06:52: die Pipeline liegt da wo sie liegt.

00:06:54: Die kann man nicht verändern.

00:06:56: Und wenn sie kaputt ist, muss er repariert werden, während ein LEG Schiff tendenziell durch ein anderes Schiff ersetzt wird.

00:07:03: Das ist natürlich ein großer Vorteil.

00:07:04: aber das Schiff ist ganz entscheidend.

00:07:07: Es sind also sehr spezialisierte Schiffe, die sind sehr modern.

00:07:11: Sehr groß werden überwiegend in China oder Südkorea gebaut.

00:07:15: Das sind die großen Werften.

00:07:17: So ein LNG-Schiff fast so rund eine Terawattstunde an Gas.

00:07:23: Also das reicht jetzt um ja siebzigtausend Haushalte im Jahr lang zu versorgen.

00:07:28: also ist schon was Die sind wie gesagt sehr modern, jemand hat mir mal erzählt auf dem Schiff mit bestausgebildeten Kräfte auf so einem Schiff, die Seeleute, die da arbeiten.

00:07:43: Die sind also auch Spezialisten.

00:07:45: So ein Schiff des dreihundert Meter langes.

00:07:47: Da sind dreizig Leute ungefähr, ist die Besatzung.

00:07:50: Also das sind schon sehr fitte und speziell ausgebildete Leute, die derarbeiten.

00:07:55: Definitiv!

00:07:57: Du hast schon paar Zahlen angesprochen.

00:07:59: Wie gesagt, siebzig Tausend Haushalte – das war eine Zahl wo ich gesagt habe wow.

00:08:03: Dreieinhalb Fußballfelder lang sind die sogenannten Q-Maxis, das sind die größten Schiffe und es gibt siebenhundert momentan weltweit dieser Schiffe.

00:08:14: Und man sagt bis zu zwei Tausend dreißig kommen nochmal fünfzig Prozent dazu.

00:08:20: also schon eine große Flotte, die man dann hat pro Schiff an Baukosten.

00:08:25: was schätzt du?

00:08:27: Ja, das sind so ein mittlerer dreistelliger Millionenbetracht.

00:08:30: Also Zwarhundert

00:08:33: Millionen im Bau und werden hauptsächlich in Südkorea und China gebaut.

00:08:38: Charter kosten pro Tag ist auch ganz interessant.

00:08:41: Jener Charter dauert einen Wechselkurs in siebzig Tausend Euro also keine kleine Summe.

00:08:46: Aber auch das schwankt sehr stark.

00:08:47: Also je nach Verfügbarkeit.

00:08:49: Momentan ist recht teuer.

00:08:51: Manchmal ist es auch billig aber momentan ist ziemlich teuer die Charter.

00:08:54: Nicht umsonst haben wir ein Team, das das optimiert bei uns.

00:08:59: Genau!

00:09:00: Wir haben ja schon also hundertseptzig Schiffe gehandelt letztes Jahr.

00:09:04: Das ist so ungefähr die größte Ordnung.

00:09:06: Also unser Team kennen sich schon aus damit.

00:09:09: Wir haben auch selber Schiffe in der Flotte vier Stück unter anderem die Rosenrot und Schneeweiß.

00:09:14: Ja schöner Name für eine linke Schiff.

00:09:16: Absolut Wer sind denn bei LNG so die Hauptexporteure-Importeure?

00:09:22: Ja, Exporteure, Katar haben wir schon genannt.

00:09:25: Der größte Exporteur sind die USA.

00:09:28: Das sind so die Großen und bei den Importeuren sind es China, Japan und Europa jetzt nämlich mal Europa als Summe nehme.

00:09:41: Und Japan ist historisch gesehen immer einer der größten Importeure gewesen sind auch Pioniere gewesen, weil die halt auch sehr früh eigentlich weite Teile ihrer Energie importieren müssten.

00:09:53: und China durch das starke Wachstum der Industrie und der Wirtschaft haben sie sehr stark aufgeholt.

00:10:01: Japan auch überholt als R&G-Importeur.

00:10:04: Das Katar, der Hauptexporteure genannt ist natürlich jetzt von der Route her mit der Blockade schwierig.

00:10:11: Gab es da andere Beeinträchtigungen noch?

00:10:14: Ja das ist sehr schwierig weil natürlich das ganze LNG, dass aus Katar herauskommt durch die Straße von Nomus gefahren werden muss.

00:10:22: Katar wollte sehr stark ausbauen, die Förderkapazität und ist jetzt angegriffen worden durch Raketen.

00:10:32: Aus dem Iran eben stark beschädigt worden, Rast-Lafan das größte LNG Verflüssigungstermine der Welt ist eben stark getroffen worden.

00:10:41: Das wird Jahre dauern um wieder auf die Menge zu kommen, die es vorher hatte.

00:10:45: also wir gehen davon aus oder Beobachter gehen davon raus dass auf zwei bis drei Jahre ungefähr siebzehn Prozent der Kapazität fehlen werden an LNG einfach weil das Termin so stark beschätigt ist und das ist natürlich für Qatar als Land Auch ein starker Schlag.

00:11:03: Das ist, weil die katarische Wirtschaft natürlich sehr stark auch darauf gebaut hat auf die Erlöse, die da ins Land

00:11:11: kommen.

00:11:12: Ja definitiv und ich meine wir haben die großen Ordnung von den Schiffenschuhen besprochen dieser Regas Terminist Das sind ja auch keine kleinen Sachen.

00:11:20: Nee,

00:11:20: das ist eine große Anlage.

00:11:21: Hab ich gerade auch mal rausgesucht.

00:11:23: also um da ein Regas Terminal hinzustellen muss man ungefähr eine Milliarde US-Dollar ausgeben Also keine kleine Summe.

00:11:32: Tankgrößen von bis zu zweihundertfünfzig tausend Kubikmeter das ist ungefähr der Inhalt eines Fußballstadions oder hundert olympische Schwimmbäcken.

00:11:45: also auch nicht klein.

00:11:47: Wir in Deutschland haben unter anderem in Williamshaven eine schwimmende Version davon, aber damals auch in der Presse.

00:11:54: Und ja ist auf jeden Fall eine Situation die wir genau beobachten bei UNEPA und wie gesagt hoffen dass sich das natürlich Zeiten auch

00:12:04: dort löst.

00:12:06: Im Zusammenhang mit dieser geopolitischen Situation dort ist immer wieder von der EU-Metanregulierung Die Sprache, worum geht es da genau?

00:12:16: Bei der Methanregulierung geht das im Wesentlichen darum, Methanverluste-Lekagen zu vermeiden.

00:12:23: Das ist natürlich wichtig weil Methan ein sehr klimaktives Gas ist deutlich klimaktiver als CO².

00:12:30: D.h.,

00:12:30: die Vermeidung von Methanemissionen ist extrem wichtig und die MethanRegulierung wird in mehreren Schritten vor.

00:12:38: Zuerst die Verpflichtungen Emissionen zum Messen und zu beobachten, das ist immer der erste Schritt.

00:12:45: Und der zweite Schritt ist dann dass man sagt es gibt regularien Lekagen zu vermeiden.

00:12:51: also man muss es geregeln wie man das macht dass man gezielte Methanemissionen komplett vermeidet.

00:13:00: Da geht es zum Beispiel um die Entspannung von Anlagen unter Druck, also ich habe eine Verdichterstation für Erdgas und wenn sie gewartet werden muss das Gas natürlich raus.

00:13:11: und früher hat man das so gemacht, dass man da einfach in die Atmosphäre abgelassen hat, damit der Druck rausgeht und dann konnte man das warten.

00:13:19: Das ist verboten jetzt und man musste das Gas auffangen.

00:13:24: Es ist auch wirtschaftlich, es ist natürlich viel besser so.

00:13:27: Aber eben insbesondere für die Umfeld.

00:13:29: Die Methanregulierung legt das alles fest.

00:13:31: Reguliert also wie Leute, die solche Anlagen betreiben mit Leckagen und solchen betrieblichen Vorgängen, wie Entspannungen der Anlage umgehen müssen.

00:13:41: Das ist der eine Teil.

00:13:42: Der andere Teil ist dass wenn wir Gas importieren aus anderen Ländern zum Beispiel durch LNG dass man sozusagen die angucken muss, wo kommt das her und welche Methanemissionen entstehen eben auf dem Transportweg.

00:13:55: Das ist so wie ein bisschen wie Lieferkettengesetz.

00:13:58: Und das legt das eben auch fest und legt dann eben auch Regeln fest für neue Verträge, dass die Produzenten das nachweisen müssen etc.

00:14:08: Hier ist natürlich ein bisschen das Problem.

00:14:10: Es ist lange Zeit, sind die Details nicht so klar gewesen und es hindert mich natürlich oder verzögert den Abschluss von längeren Nieferverträgen.

00:14:18: Wenn ich nicht genau weiß was sich da machen muss beziehungsweise wenn ich im Wettbewerb stehe mit anderen Käufern und andere Käufer haben das nicht dieser Regulierung dann habe ich einen Wett Bewerbsnachteil weil ein Produzent sagt warum muss ich für die Europäer solche Sachen dann alles beachten und für andere Länder vielleicht nicht.

00:14:39: Das muss man halt wissen, dass den Wettbewerb um solche Lieferverträge etwas erschwert.

00:14:46: Also muss abwägen die Klimaziele gegen die Versorgungssicherheitsziele.

00:14:52: Und das müssen wir natürlich pragmatisch tun.

00:14:55: Und es ist eben ganz wichtig aus Sicht der Importeure von Erdgast, dass man das eben pragmatig tut und es nicht so kompliziert macht.

00:15:04: Definitiv.

00:15:05: Ich stelle mir es unheimlich schwierig vor, das überhaupt nachzuhalten wenn irgendwie eine Produktion wirklich weit entfernt ist dass man da das überhaupt ermiet.

00:15:14: Ja, wenn ich mir so einen Markt angucke wie die USA.

00:15:18: Das sind wie gesagt größter LNG-Produzent weltweit mittlerweile.

00:15:23: Da sind ja hunderte Tausende von kleinen Produzenten, die einspeisen aus ganz vielen Feldern in das US-amerikanische System und dann sind die meisten Terminates an der Golfküste und dort eben die Verflüssigungsanlagen.

00:15:39: Und da jetzt nachzuhalten dass auf jeder Produzent, der da einspeist sich an alle diese Regularien erhält.

00:15:46: Das ist schon komplex!

00:15:47: Auch

00:15:47: ein spannendes Thema definitiv.

00:15:50: Okay machen wir einen Häkchen hinter für diese Folge und kommen zu einem meiner Lieblingssegment in dem Format und das sind die Fragen unserer Trainies.

00:16:02: Dieses Mal stellt Zoe Diemann direkt zwei Fragen und die hören wir uns jetzt einmal an.

00:16:08: Hi Gregor, ich bin Zoe.

00:16:10: Freut mich dich kennenzulernen!

00:16:12: Ich habe heute zwei Fragen für dich mitgebracht.

00:16:14: Die erste Frage bezieht

00:16:15: sich auf junge

00:16:15: Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger Und was du ihnen mitgeben wurdest wenn sie eine erfolgreiche Karriere im Energie-Sektor anstreben?

00:16:24: Und die zweite Frage Beziehtsich auf die europäischen Energiemärkte und wie eng diese eigentlich miteinander verbunden sind und wie wichtig das eigentlich ist.

00:16:32: bei dem Ersteigenden Energiebett auf den wir aktuell haben Fangen wir am besten mit der Energiemarktvernetzung in Europa an.

00:16:42: Wie stark sind die europäischen Energiemärkte miteinander vernetzt?

00:16:45: Ja, also sehr stark.

00:16:47: Das ist natürlich ein bisschen regional unterschiedlich.

00:16:50: aber zum Beispiel haben wir im Strommarkt eine starke Vernetzung die Netze synchronisiert.

00:16:58: Wir haben übergreifende Märkte für zum Beispiel Regelenergie.

00:17:03: Die Schwankungen werden sozusagen grenzübergreifend ausgeglichen.

00:17:07: Es gibt Mechanismen zwischen den Börsen ein automatischer Ausgleich da stattfindet.

00:17:14: Also, da ist die Vernetzung schon sehr gut und das ist auch sehr wichtig von der Effizienz- und von der Versorgungssicherheit her.

00:17:21: Auf der Gasseite ist die Vernetzung auch sehr gut für mich ganz so stark wie jetzt in der Kernzone bei den Strommärkten.

00:17:29: aber es gibt eben gute Leitungsverbindungen zwischen allen Ländern in jetzt Nordwesteuropa insbesondere.

00:17:37: Das ist in der Krise jetzt durch den Ausfall der russischen Mengen auch nochmal ausgebaut worden, sodass zum Beispiel Ströme umgekehrt werden konnten.

00:17:45: Wenn das in der Vergangenheit alles von Ost nach West ging und jetzt ist es so dass viel LNG an zu Hefen kommt, die dann eher so im Westen Europas liegen.

00:17:54: So dass sich die Lieferströme umgekehrt haben teilweise da mussten technische Vorrichtungen vorgesehen werden damit das eben möglich war etc.

00:18:03: Das ist alles geschehen sodass sich die Vernetzung nochmal verbessert hat und das ist natürlich wie dieses Beispiel auch zeigt für die Versorgungssicherheit extrem wichtig, wenn ich also statt Pipeline-Lieferung aus dem Osten teilweise dann eben in die LNG Mengen aus dem Norden und Westen bekomme.

00:18:20: Dann ist das, trägt das auch zur Versorgungssicherheit bei.

00:18:23: Also die Vernetzung, das ist immer eine Priorität des europäischen Binnenmarktes gewesen, dass diese Vernetzung ausgebaut wird.

00:18:31: Absolut.

00:18:31: Strom und Gas.

00:18:32: Wunderbar!

00:18:33: So wie?

00:18:33: Ich hoffe erste Frage gut beantwortet.

00:18:36: Komm jetzt zur Erste Frage von Zoe und da fragt sie, worauf sollten junger Beruf ein Steiger achten?

00:18:42: Wenn Sie künftig in den Energiemarkt eintreten möchten.

00:18:47: Sehr gute Frage!

00:18:49: Wir müssen ein bisschen zurückgehen.

00:18:51: unsere Anfangszeit aber hat sich auch ein bisschen geändert.

00:18:54: Ich bin jetzt über dreißig Jahre im Energiem Markt und es war aber nie langweilig.

00:18:59: also das ist wirklich einer der Märkte die nie langWeilig werden.

00:19:04: Es ist schon so dass die Bedeutung der Energie für die Volkswirtschaft und für die Menschen im Land, in Europa.

00:19:13: Also wenn das antreibt, dass es so eine Art Sinn-und-Zweck ist für die Arbeit, dass man hilft, das möglich zu machen, das wäre eine starke Motivation.

00:19:20: Wenn jemand das mitbringt oder sie dann bei uns da anfangen möchte oder Energiewirtschaft anfangen möchtest – also das ist als Motivaton glaube ich wichtig!

00:19:31: Ansonsten verändert sich die Energiewirtschaft sehr stark, aber es ist natürlich so, dass durch die Investitionszyklen das jetzt ein bisschen länger ist als in der Konsumgüterindustrie oder im etlichen Dienstleistungssektoren.

00:19:46: Also das sind schon die Zyklen länger.

00:19:48: Das heißt man muss manchmal auch ein bisschen Geduld mitbringen und dementsprechende Flexibilität haben.

00:19:54: Es zahlt sich auch aus wenn man örtlich eine gewisse Flexibilitet hat.

00:19:58: dann kann man immer so hingehen wo es gerade gerade spannend ist.

00:20:01: Das sind also Sachen, die man mitbringen muss.

00:20:04: Ich glaube es hilft auch ein bisschen analytisch zu sein.

00:20:07: Also keine Angst vor Zahlen zu haben.

00:20:10: Die meisten Sachen im Energiemarkt da hat man dann irgendwie die Zahlen auch zu tun und das hilft auf jeden Fall.

00:20:16: Ja definitiv!

00:20:17: Ich glaub eine gute Guidance für alle, die Interesse da draußen haben.

00:20:22: Gregor vielen Dank schon mal an dieser Stelle.

00:20:26: Ich muss noch ganz kurz, bevor wir ein bisschen Werbung in einer Sache machen und zwar hat das Juniper Digital Team, wo es das Junipa Digital Portal gibt einen Trading Desk eingeführt für Kunden, wo Kunden selber auch handeln können.

00:20:43: Das ist ein ganz interessantes Tool.

00:20:46: Ich habe mir das schon mal angeguckt, wenn Sie da draußen Kunde sind oder Kunde werden möchten, schicken Sie gerne eine E-Mail an digitaladunipar.energy um die Fragen beantwortet zu bekommen.

00:20:59: Ist definitiv ne E-mailwert und ein gutes Tool was wir jetzt auch im Portfolio haben.

00:21:05: Genau!

00:21:05: Prima!

00:21:07: Das war's für diese Runde.

00:21:08: Schön dass du wieder da warst und dann freue ich mich auf die nächste Runde mit dir.

00:21:13: wieder An Sie daraus einen vielen Dank fürs Zuhören oder Zuschauen.

00:21:18: Wir sehen uns beim nächsten Mal, bis dahin, auf Wiedersehen!

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